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Gemeinschaftshaus Langwasser

Das Gemeinschaftshaus Langwasser (kurz GLW) wurde 1968 als eines der großen Gemeinschaftshäuser Deutschlands am Heinrich-Böll-Platz in Langwasser eröffnet.

Es ist ein zentraler Treffpunkt mit vielfältigen Veranstaltungs- und Freizeitangeboten, die in zahlreichen Gruppenräumen, zwei Sälen und Foyers untergebracht sind.

Träger der Einrichtung ist das Amt  für Kultur und Freizeit.

Ein weiterer Nutzer in dem Gebäude ist die Stadtbibiliothek mit der Stadtteilbibiliothek Langwasser im Obergeschoss.

Dritter Bestandteil des Gemeinschaftshauses ist eine Gaststätte mit Biergarten.

Im Untergeschoss befinden sich neben Technik- und Lagerräumen auch eine Kegelbahn.

 

Bauerwek und 1. Bauabschnitt

Das GLW ist ein Stahlbetonbau, der 1969 einen BDA-Preis Bayern erhielt.

Charakteristisch für diese Zeit,  ist das Haus geprägt von auskragenden Flachdächern mit hohen Attiken,  Sichtbetonwänden, -Trägern und Stützen, großen Glasflächen und einem Atrium.

Im ersten Bauabschnitt wurde die Außenhülle mit Ausnahme der Pächterwohnung energetisch saniert  und ein 2.Rettungsweg  aus dem OG mit außenliegendem Fluchttreppenhaus geschaffen.

 

Inhalt der Maßnahme 2. Bauabschnitt

Nach nunmehr 48 Jahren Betrieb ist v.a. die technische Gebäudeausstattung überholt. Im Rahmen des zweiten Bauabschnitts werden nun die TGA und die Innengestaltung vollständig erneuert.

 

Maßnahmen am gesamten Gebäude :

- Ertüchtigung des baulichen Brandschutzes: Einteilung in Brandabschnitte mit Brand- und RS-Abschlüssen, Brandmeldeeinrichtungen, Flucht- und Rettungswegplanung, Entrauchung Großer Saal und Kellerräume (Forderungen Feuerwehr)

- Barrierereduzierung: neue Aufzüge, taktile Bodenindikatoren, zusätzliche barrierefreier WC’s (im Saalfoyer, NG 3, Gaststätte, Nebengebäude), weitere Automatiktüren (u,a, zum Großen Saal und den Haupttoiletten), neue Rampe in die Gaststätte und den Biergarten, Verbreiterung diverser Türen

-  Erforderliche Ertüchtigungen im Gebäude gem. VStättV

- Wiederherstellen von Wand-, Boden- und Deckenflächen nach Schadstoffsanierung und Erneuerung der Haustechnik in allen Gebäudeteilen unter Einbeziehung raumakustischer Belange

- Sanierung aller Sanitärbereiche mit teilweiser Erweiterung und Anpassungen unter Berücksichtigung des Nutzungskonzeptes

- Reaktivierung der Außenanlagen

 

Zusätzliche Maßnahmen in einzelnen Gebäudeteilen:

-  Hauptfoyer: Erneuerung der bestehenden Infotheke unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit (Vertiefung der Theke für Rollstuhlfahrer, taktile Beläge für Sehbehinderte) und der Bedürfnisse der Mitarbeiter – siehe Nutzungskonzept), Abtrennung des Haupttreppenhauses (Brandschutzanforderung), Schaffung von räumlichen Nischen (Tagescafe, Panoramafenster mit Infomonitor, Sitzgruppen, Galerie)

-  Großer Saal: Neugestaltung der Wandbekleidung und Abhangdecke in zeitgemäßer, repräsentativer Optik unter Berücksichtigung der raumakustischen Vorgaben der Bauphysik, Veranstaltungstechnik und technischer Gebäudeausrüstung sowie der baulichen Anpassung an das aktuelle Nutzungskonzept und Veranstaltungstechnik (Einbau Leinwand und Beamer, Saaltrennung, Medienblenden, Erneuerung Bühnenboden, Bühnenvorhänge). Ertüchtigung nach aktueller VStättV (z.B.Entrauchung)

-  Kellerräume: Umbau nach Anforderungen der technischen Gebäudeausrüstung, Um- und Ausbau der Duschräume zu Künstlergarderoben

NG 2 (ehem.Hausmeisterwohnung): Umnutzung zu Gruppenräumen mit entsprechender Anpassung der Räumlichkeiten an die neue Nutzung

NG 3 (ehem.Pächterwohnung): energetische Sanierung der Aussenhülle, Umnutzung der bisher als Mittagsbetreuung genutzten Räume zu einem Repair-Cafe, dessen Räumlichkeiten in fast allen Bereichen barrierefrei umgebaut werden (Verbreiterung des Zugangs und des Flurs, Einbau eines Behinderten-WC’s)

-  Gaststätte: Erneuerung der Küche und des Gastraums, Schaffung der Barrierefreiheit durch Einbau eines Behinderten-WC’s und Erweiterung des Zugangs mit Bau einer Rampe, Herrichten des Innenhofs (derzeitiger Betriebshof Gaststätte), als Freifläche mit Bestuhlung, Errichtung von Unterständen zur Lagermöglichkeit (siehe Aussenanlagen)

Biergarten:   Schaffung eines Zugangs mit Rampe (Barrierefreiheit) über den Innenhof der Gaststätte (direkter Zugang von der Glogauer Str.),  Sanierung Aussen-WC’s (Jugendhaus Geiza)

- Kegelbahn: Erneuerung Technik, Bahnenbeläge und Einrichtung, Einbau eines Aufzugs, um die im Keller gelegene Bahn barrierefrei zu erreichen

< Projekt... 9/28 >

Gemeinschaftshaus Langwasser